Bohrung und Sondierung
Zum direkten Aufschluss von Boden und Baugrund werden überwiegend Bohrungen, z.T bis in große Tiefen eingesetzt. Bodenaufschlüsse geringer Tiefe können auch als Baggerschürfe ausgeführt werden.
Rammkernbohrungen sind ein preiswertes Verfahren zur Erkundung des Bodenaufbaus für Tiefen bis zu 15 m. Dabei wird eine einseitig geschlitzte, hohle Sonde aus Stahl in den Boden gerammt. Nach dem Ziehen der Sonde lässt sich der Aufbau und die Schichtung des Bodens genau betrachten und es können Proben genommen werden.
Bei der Rammsondierung wird im Gegensatz zur Rammkernbohrung der Boden nicht direkt aufgeschlossen. Stattdessen wird eine Stahlspitze mit definiertem Querschnitt und einer genormten, gleichbleibenden Schlagkraft in den Boden gerammt. Der Eindringwiderstand erlaubt eine präzise Aussage zur Bodenfestigkeit.
Folgende Aufschlussarten können von uns durchgeführt werden:
Rammkernbohrung
Rammkernbohrungen nach DIN 4021 – für Aufschlüsse in Böden der Bodenklassen 1 bis 5 und bis zu 0,5 m in Felsklasse 6.
Bohrkerne mit einem Durchmesser von:
- 36 mm
- 50 mm
- 60 mm (mit Liner)
- 80 mm
- 100 mm
Pegelbohrung
Pegelbohrungen zur Errichtung von Grundwasser- und Beobachtungspegeln.
Pegelrohre mit einem Durchmesser von:
- 1 ¼"
- 1 ½"
- 2"
Rammsondierung
Rammsondierungen nach DIN 4094 – zur Überprüfung der Baugrundfestigkeit
- schwere Rammsondierung (DPH) 50 kg
- mittelschwere Rammsondierung (DPM) 30 kg
- leichte Rammsondierung (DPL) 10 kg
